Dienstag, 8. Februar 2022

Innereien einer Digitalkamera

 Mein Einstieg in die digitale Fotografie begann recht zögerlich. Zuerst mit einer Kompaktzoomkamera von Fujifilm (1,2 MP, nur 100 ASA, Smart Media-Speicherkarte). Die Bildqualität reichte aber für A4-Ausdrucke aus. Die Kamera funktioniert noch heute, wobei ich sie aber nicht mehr nutze. Die Smart Media-Speicherkarte war bekanntlich eine technische Sackgasse.

Meine zweite Digitalknipse war eine auf Rollei umgelabelte Zoomkompakte mit 5 MP und SD-Kartenspeicher. Schön kompakt für die Hosentasche mit einem sehr guten Objektivschutz. Doch in der Hosentasche war die Kamera fast nie, sondern oft beim Reparaturservice. Fast nichts funktionierte richtig. Display, Software, ... eine einzige Katastrophe. Die Rollei war dreimal bei der Garantiereparatur. Ein Geld zurück-Angebot des Elektronikmarkts hatte ich unbegreiflicherweise nicht angenommen.

Neulich grub ich das unglückselige Teil beim Aufräumen wieder aus - und griff zum Schraubenzieher, um die Knipse nackich zu machen.

Camerastriptease!

Hier sind die Bilder:










Ich war ist zweierlei Hinsicht überrascht und erstaunt. Einerseits waren die Komponenten hoch komplex und filigran. Was steckt da nur für eine Ingenieurskunst drin! Auf der anderen Seite waren einige Bauteile mit Tesafilm angeklebt! Was ist das denn?
Zusammengebaut habe ich das Teil nicht mehr. Die Rollei weilt nun - umweltgerecht entsorgt - in den ewigen Jagdgründen.

Alle Bilder entstanden mit einer Leica S 2, dem Pentax 67  2,4/105 und den Zwischenringen 2 + 3 in Kombination.



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