Sonntag, 22. Dezember 2019

EISBLUMEN

Ok, ich gebe es zu, der Titel dieses Posts im Dezember ist irreführend. Nicht die Eisblumen an der winterlichen, feuchten Fensterscheibe sind gemeint, sondern Eisblumen im wortwörtlichen Sinne. Oder genauer Blumen im Eis? Nun denn, das sind ein paar Bilder eines kleinen Fotoprojekts vom vergangenen Sommer.
Die Fotografien zeigen einen Widerspruch. Auf der einen Seite Eis und auf der anderen Seite hochsommerliche Blüten. Bildästhetisch finde ich die eingeschlossenen Luftblasen ganz gut.
Das Vorgehen ist recht einfach. In eine flache Schale wird ca. 0,5 cm Wasser eingefüllt und die Blüten und Blätter kopfüber im Wasser platziert. Das Ganze wird in den Tiefkühler gepackt und gefroren. Im zweiten Schritt wird weiteres Wasser aufgefüllt, damit die Blüten und Blätter komplett bedeckt sind. Es folgt der zweite Gefriervorgang.
Zum Fotografieren wird der Eisblock aus der Schale genommen und senkrecht aufgestellt. Der Hintergrund sollte möglichst dunkel sein. Die Aufnahmen erfolgen im Sonnengegenlicht. In den folgenden 30 - 60 Minuten schmilzt der Eisblock und es ergeben sich unterschiedliche Motivsituationen.















Dienstag, 12. November 2019

BFU: Fotografische Reiseberichte 28. November BOLIVIEN + WESTKANADA

Liebe Fotoaktive!

Nach dem bislang positiven Echo meiner Umfrage zu Präsentationen von fotografischen Reiseberichten machen wir am Donnerstag, 28. November um 16 Uhr in der Galerie 1892, Haeselerstraße 5, 14050 Berlin Nägel mit Köpfen und starten bei der ersten Veranstaltung mit Bildvorträgen von Matthias Z. ("Brabu" im Leicaforum) zum Thema Bolivien und ich mit einem Westkanada-Reisebericht.



Wie bereits erwähnt, ist das Sitzplatzangebot am Veranstaltungsort, der Galerie 1892, sehr begrenzt. Deshalb muss ich leider mit Anmeldungen arbeiten, da sonst Gäste stehen müssten.
Zusätzlich zu uns zwei Vortragenden können sich noch sechs weitere Interessenten anmelden. Tragt euch bitte nur ein, wenn ihr ganz sicher kommen könnt. Nutzt dafür bitte die unten stehende Kommentarfunktion.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Da Wuide Koasa

Anfang Oktober hatte ich das Vergnügen mit acht anderen Fotografinnen und Fotografen zur Bergfotografie in die Alpen zu fahren. Es war schon unsere vierte Bergfotoreise. Dieses Mal ging es zum Wilden Kaiser. "Da Wuide Koasa" wie der Bayer sagt. Der Tiroler Gebirgszug ist zwar nicht so markant wie die Schweizer oder Südtiroler Berge, aber - wie der Name schon sagt - wild und zerklüftet und somit fotogen.
Unser Quartier, das Kladdi sehr gut ausgesucht hatte, bot einen schönen Blick auf die Gebirgskette und war ein guter Ausgangspunkt für unsere Bergfotounternehmungen. Dafür nutzten wir fast ausschließlich den öffentlichen Bus Kaiser Jet, der uns zu den Wanderausgangspunkten transportierte. Ich glaube, nach fast 10 Tagen Nutzung kannten uns die Busfahrer schon ganz gut.
Die Alpen bieten für mich eine Vielzahl an verschiedenen Fotomotiven. Schon alleine die Berge sehen immer anders aus - am Morgen, am Abend, in der klaren Nacht, bei Apothekenkalenderwetter (d. h. knallblauer Himmel ohne Wolken), bei Regenwetter und für mich am faszinierendsten, beim Aufklaren nach dem Durchzug eines Regengebiets. Von Letzterem hatten wir reichlich. Neben den Bergen gibt es dann noch die Gebirgsbäche, Wasserfälle, Gebirgsseen, Bergbauernhöfe, dramatisch schmale Schluchten und die vielfältige Natur in der fotografischen Nahdistanz. Von all dem möchte ich ein paar Bilder zeigen. 
Im Vorfeld dieses Blogeintrags habe ich mich gefragt, in welcher Reihenfolge die Bilder angeordnet werden könnten. Chronologisch? Nach Farb- und SW-Aufnahmen getrennt? Thematisch? Ich habe mich für eine Chaosreihenfolge entschieden, um die fotografische Motivvielfalt der Bergregionen zu betonen.






















 
















Für die Technikinteressierten: Ich hatte zwei Kamerasysteme zum Wuiden Koasa mitgenommen. Zum Einen landete die Kombi Fuji X-T1 + 55-200 und das 27-er in der Kameratasche. Neu war die Leica S2 mit den Objektiven P67 4/45, S 2,5/70 und P67 2,8/165.  
Beim nächsten Alpenaufenthalt würde ich das 27-er durch das Fuji 15-45 ersetzen und beim Leica S2-System nur das S 2,5/70 mitnehmen.

Freitag, 30. August 2019

Einzelgänger

Bei folgenden Bildern geht es um das Grundmotiv, dass nur ein einziger Mensch im Bild erscheint. Dabei kann es sich um Stadt- und Landschaftsszenen handeln, bei dem ein einzelner Mensch oberflächlich und auch größenmäßig betrachtet einen kleinen Raum einnimmt, aber für die Bildaussage ein wichtige Funktion übernimmt. 
Dieser Post wurde durch zwei Threads in Leica- und Fujiforum inspiriert:

https://www.l-camera-forum.com/topic/299683-einzelg%C3%A4nger-kann-gerne-fortgesetzt-werden/

https://www.fuji-x-forum.de/topic/35318-one-person/ 






















Dieser Blog wird bei fotomaniker.de fortgeführt.

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