Montag, 5. August 2019

On the Road - Kanada und seine Autokultur

Über 4200 Kilometer und viele, viele Stunden sind wir auf den Landstraßen und Highways Westkanadas unterwegs gewesen. Obwohl ich kein Auto-Freak bin, fällt einem da so manches auf. Dazu will ich ein paar Bilder ohne fotoästhetischen Anspruch zeigen.



Schier endlose, sehr gut ausgebaute Landstraßen führten durch die einsame Landschaft. Es gab fast immer einen Seitenstreifen, der auch für Fernradfahrer angenehm zu befahren war. Apropos Radfahrer: Wenn es nicht ausdrücklich verboten ist, können Radfahrer auch die autobahnähnlichen Highways wie bei Calgary benutzen.



Im ländlichen Raum werden unbrauchbar gewordene Autos einfach irgendwo auf dem Grundstück abgestellt. Einige dieser abgestellten Autos stehen dort sicher schon mehr als 50 Jahre. Manche Haushalte haben einen kleinen Schrottplatz mit mehreren Autogenerationen vor der Haustür.


An touristischen Schwerpunkten werden diese Autowracks auch zur Schau, bzw. zum Anlocken von Kundschaft für Obststände genutzt. Ein gefundenes Fressen für Fotografen.


 Bei diesem Foto von einem alten Linienbus läuft Kopfkino ab.


Überwuchert.




Autowracks am Straßenrand als Werbung für einen Pub.


Rostende Wracks von Treckern sieht man überall. Dort, wo der Trecker seinen Geist aufgab, wurde er einfach stehen gelassen. Zur Not mitten auf dem Feld oder der Wiese. 


Dieser VW Käfer wahr nicht fahrtüchtig. 


Gerade auf dem Land sah man oft stark verrostete Pickups, meist US-amerikanischer Bauart. Ob die auch einen TÜV haben?


In Kanada ist alles eine Nummer größer. Die Campingmobile, die LKWs, die Pickups, die Straßenbreite. Auf dem Bild ist zu sehen, dass große Campingmobile hinten einfach noch ein SUV ankuppeln.


Oder ein Boot.


Große Wohnwagen werden wie ein LKW-Anhänger mit dem Pickup verbunden. 


Ein Campingmobil, umgebaut aus einem kleineren Schulbus.


Man beachte das Hirschgeweih am Heck.





Unterwegs in der Pampa. Manchmal gab es warnende Verkehrsschilder, auf denen stand, dass es auf den nächsten 150 Kilometern weder Tankstelle noch Handyempfang gibt.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Dieser Blog wird bei fotomaniker.de fortgeführt.

 fotomaniker.de