Donnerstag, 17. Oktober 2019

Da Wuide Koasa

Anfang Oktober hatte ich das Vergnügen mit acht anderen Fotografinnen und Fotografen zur Bergfotografie in die Alpen zu fahren. Es war schon unsere vierte Bergfotoreise. Dieses Mal ging es zum Wilden Kaiser. "Da Wuide Koasa" wie der Bayer sagt. Der Tiroler Gebirgszug ist zwar nicht so markant wie die Schweizer oder Südtiroler Berge, aber - wie der Name schon sagt - wild und zerklüftet und somit fotogen.
Unser Quartier, das Kladdi sehr gut ausgesucht hatte, bot einen schönen Blick auf die Gebirgskette und war ein guter Ausgangspunkt für unsere Bergfotounternehmungen. Dafür nutzten wir fast ausschließlich den öffentlichen Bus Kaiser Jet, der uns zu den Wanderausgangspunkten transportierte. Ich glaube, nach fast 10 Tagen Nutzung kannten uns die Busfahrer schon ganz gut.
Die Alpen bieten für mich eine Vielzahl an verschiedenen Fotomotiven. Schon alleine die Berge sehen immer anders aus - am Morgen, am Abend, in der klaren Nacht, bei Apothekenkalenderwetter (d. h. knallblauer Himmel ohne Wolken), bei Regenwetter und für mich am faszinierendsten, beim Aufklaren nach dem Durchzug eines Regengebiets. Von Letzterem hatten wir reichlich. Neben den Bergen gibt es dann noch die Gebirgsbäche, Wasserfälle, Gebirgsseen, Bergbauernhöfe, dramatisch schmale Schluchten und die vielfältige Natur in der fotografischen Nahdistanz. Von all dem möchte ich ein paar Bilder zeigen. 
Im Vorfeld dieses Blogeintrags habe ich mich gefragt, in welcher Reihenfolge die Bilder angeordnet werden könnten. Chronologisch? Nach Farb- und SW-Aufnahmen getrennt? Thematisch? Ich habe mich für eine Chaosreihenfolge entschieden, um die fotografische Motivvielfalt der Bergregionen zu betonen.






















 
















Für die Technikinteressierten: Ich hatte zwei Kamerasysteme zum Wuiden Koasa mitgenommen. Zum Einen landete die Kombi Fuji X-T1 + 55-200 und das 27-er in der Kameratasche. Neu war die Leica S2 mit den Objektiven P67 4/45, S 2,5/70 und P67 2,8/165.  
Beim nächsten Alpenaufenthalt würde ich das 27-er durch das Fuji 15-45 ersetzen und beim Leica S2-System nur das S 2,5/70 mitnehmen.

Freitag, 30. August 2019

Einzelgänger

Bei folgenden Bildern geht es um das Grundmotiv, dass nur ein einziger Mensch im Bild erscheint. Dabei kann es sich um Stadt- und Landschaftsszenen handeln, bei dem ein einzelner Mensch oberflächlich und auch größenmäßig betrachtet einen kleinen Raum einnimmt, aber für die Bildaussage ein wichtige Funktion übernimmt. 
Dieser Post wurde durch zwei Threads in Leica- und Fujiforum inspiriert:

https://www.l-camera-forum.com/topic/299683-einzelg%C3%A4nger-kann-gerne-fortgesetzt-werden/

https://www.fuji-x-forum.de/topic/35318-one-person/ 






















Dienstag, 20. August 2019

Westkanada - was mir sonst noch so auffiel ...

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Selbst mehrstöckige Häuser werden aus Holz gebaut. Angesicht der endlosen Wälder ist das nachvollziehbar.



Eine typische Stadtszene des ländlichen Westkanadas. Strommasten mit merkwürdigen Tonnen, viel Werbung ... viel Gesichtslosigkeit.


 Zeitungsautomaten in Victoria.


Dieser Ritschkaläufer war an einer kleinen Steigung sichtlich überfordert. Bei der schwergewichtigen "Fracht" ist das auch nicht verwunderlich.


Manchmal gibt es schon kuriose Schilder.



Bei diesem Schild könnte noch das Wort "but" eingefügt werden.






In den endlosen Weiten Westkanadas findet man Ruhe und Einsamkeit. Meistens. Es sei denn, man kommt zu einer Reiseführerattraktion wie hier am Lake Louise. Selphiemachende Touristenmassen wie am Brandenburger Tor. Und wir mittendrin. Zum Glück wird es weniger hundert Meter weiter am Ufer des prachtvoll gelegenen Bergsees deutlich ruhiger. 
Oft erlebten wir, dass es an wenig befahrenen Straßen Hinweisschilder zu Sehenswürdigkeiten wie z. B. Wasserfällen gab. Der Parkplatz war dann unerwartet brechend voll und wir fragten uns, wo denn die Besucher alle herkämen.


Meister Petz treibt sich ohne große Scheu am Straßenrand herum. Man kann sie aus dem Auto heraus fotografieren. Diese Aufnahme ist leider nicht ganz scharf, weil sie durch die Autofrontscheibe entstand. Insgesamt haben wir in den drei Wochen sieben Schwarzbären gesehen. 

Was fiel uns noch so auf? Güterzüge sind in Westkanada  mehrere Kilometer lang. Vorne ziehen drei Diesellokomotiven, zwischendrin ist eine weitere eingespannt und am Ende schiebt noch eine Lokomotive. Container werden doppelstöckig transportiert.
An den Fußgängerampeln gibt es für Blinde akustische Signale in Form von verschiedenen Vogelstimmen. U. a. konnten wird den Kuckuck hören.
Kreditkarten sind überall und auch für Minimalbeträge einsetzbar. Ich kann mich an keine Situation erinnern, wo wir unbedingt Bargeld benötigt hätten. Oft konnte man auch nicht mit Bargeld bezahlen, wie z. B. bei Shuttlebus zum Lake Louise.
Manchmal gibt es ganz unerwartete Erlebnisse. Leider habe ich dazu keine Bilder.

Dieser Blog wird bei fotomaniker.de fortgeführt.

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